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WICK DayMed Erkältungskapseln

Hartkapseln
Procter & Gamble GmbH
Zu den Pflichtangaben
Dieser Artikel ist apothekenpflichtig
20 St
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Anwendungsgebiet

  • Zur symptomatischen Behandlung grippaler Infekte mit den wesentlichen Erkältungsbeschwerden wie Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber und atmungsbehindernder Schleimhautschwellung im Nasen- und Rachenraum.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • wenn folgende Erkrankungen vorliegen:
      • Unregelmäßigkeiten in der Herzschlagfolge (Herzfrequenz), die als Herzrhythmus- und Überleitungsstörungen auftreten können, Diabetes, angeborener vermehrter Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom), vorgeschädigte Niere, Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen). Die ärztlich festgelegte Dosis darf in diesen Fällen nicht überschritten werden.
    • bei Husten mit erheblicher Schleimbildung. Sie sollten das Arzneimittel in diesem Fall nur in Absprache und auf Anweisung des Arztes unter besonderer Vorsicht einnehmen, weil unter diesen Umständen eine Unterdrückung des Hustens unerwünscht ist.
    • bei Einnahme weiterer Arzneimittel.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren nehmen 2 Kapseln alle 4 Stunden. Die tägliche Höchstdosis von 8 Kapseln sollte nicht überschritten werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von zu stark oder zu schwach ist.
  • Besonderer Hinweis
    • Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe können Sie bei Beschwerden, die überwiegend
      eins der genannten Krankheitszeichen betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vornehmen. Für solche Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • benachrichtigen Sie sofort einen Arzt. Bitte halten Sie in diesem Fall die Gebrauchsinformation bereit.
    • Bei Überdosierung können schwere Leberschäden, Erregungszustände, Schwindelgefühl, Atemhemmung, Halluzinationen, Bewusstseinsstörungen, Blutdruckabfall oder Blutdruckerhöhung, beschleunigte Herzschlagfolge, erhöhter Muskeltonus (Anspannung der Muskeln) und Bewegungsstörung (Ataxie) auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweise zur Einnahme

  • Mit ausreichend Wasser unzerkaut vor den Mahlzeiten einnehmen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Für die Wirkstoffe in diesem Arzneimittel sind folgende Nebenwirkungen bekannt geworden.
    • Soweit sie gemeldet wurden, traten sie sehr selten auf.
  • Augen
    • Erhöhung des Augeninnendruckes
  • Verdauungstrakt
    • Übelkeit, Magenschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit
  • Nervensystem
    • Nervosität, Händezittern, Unruhe, leichte Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
  • Niere/Harnwege
    • Beschwerden beim Harnlassen
  • Herz/Kreislauf
    • Herzklopfen, Blutdruckanstieg, bei wiederholter Anwendung können Kreislaufstörungen (Blutdruckabfall oder Blutdruckerhöhung) auftreten.
    • Mangeldurchblutung in verschiedenen Körperregionen wie z. B. der Haut und den Beinen.
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
    • Hautreaktionen (Rötung, Ausschlag, Juckreiz, Exanthem).
    • Schwerwiegende Reaktionen wie Blutbildveränderungen, Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock (erste Anzeichen können sein: Schweißausbruch, Übelkeit, Schwindel, Erbrechen).
    • Bei den ersten Anzeichen für eine Überempfindlichkeitsreaktion darf das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden, und es ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen. Gleiches gilt bei Auftreten eines Bronchospasmus (Analgetika-Asthma), der in Einzelfällen bei prädisponierten Personen durch Paracetamol ausgelöst wurde.
    • Beim Auftreten einer Blutdruckkrise (krisenhafter Anstieg des Blutdrucks, gelegentlich auch schon nach kurzfristiger Einnahme des Arzneimittels) ist die Behandlung sofort zu beenden und ein Arzt zu befragen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Schwangerschaft

  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Das Arzneimittel darf in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.

Gegenanzeige

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • wenn folgende Erkrankungen vorliegen:
      • Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Asthma bronchiale, chronisch obstruktive Atemwegserkrankung, Lungenentzündung, Atemhemmung (Atemdepression), unzureichende Atemtätigkeit (Ateminsuffizienz), schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom), Prostataadenom mit Restharnbildung oder anderen Blasenentleerungsstörungen, grüner Star (Engwinkelglaukom), Schilddrüsenüberfunktion, Mangeldurchblutung der Herzkranzgefäße sowie sonstige Mangeldurchblutungen einschließlich Störungen der Hirndurchblutung mit Neigung zu Schwindel.
    • von Kindern unter 12 Jahren.

 

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Präparat beeinflusst werden.
    • Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko
      • Zusammen mit Halothan und Guanethidin kann die sympathomimetische Wirkung verstärkt sein.
      • Durch Addition der Wirkung von Phenylpropanolaminhydrochlorid und gleichzeitig verabreichten Theophyllinpräparaten (z. B. Arzneimittel bei Lungenasthma), wobei besonders die innere Unruhe zunimmt, aber auch Nervosität, Händezittern, Hyperaktivität, Magenbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen.
      • Mittel gegen Übelkeit (Metoclopramid, Domperidon) können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts bewirken.
    • Abschwächung der Wirkung
      • Aufnahme und Wirkungseintritt werden durch Mittel verzögert, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie z. B. Propanthelin, Cholestyramin.
    • Sonstige mögliche Wechselwirkungen
      • Bei gleichzeitiger Anwendung mit bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (Antidepressiva vom MAO-Typ) sind Wirkungen auf das Zentralnervensystem wie Erregungszustände, hohes Fieber sowie Veränderungen von Atmungs- und Kreislauffunktionen möglich.
      • Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu beschleunigtem Arzneimittelabbau in der Leber führen (Enzyminduktion), wie z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (Arzneimittel gegen Krampfanfälle des Gehirns, u. a. Glutethimid, Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin (einem Tuberkulosemittel), können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden. Gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die das Cytochrom P450-2D6-Enzymsystem der Leber und damit den Abbau von Dextromethorphan hemmen - insbesondere Amiodaron, Chinidin, Fluocetin, Haloperidol, Paroxetin, Propafenon, Thioridazin, Cimetidin und Ritonavir - kann es zu einem Anstieg der Konzentration von Dextromethorphan kommen.
      • Bei kombinierter Anwendung mit schleimlösenden Hustenmitteln kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin) wird die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen verstärkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
      • Wechselwirkungen mit Cumarinderivaten (Arzneimittel zur Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit des Blutes) sind bezüglich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht zu beurteilen. Eine Langzeitanwendung bei Patienten, die mit blutgerinnungshemmenden Mitteln behandelt werden, sollte daher nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
      • Die Einnahme von Paracetamol kann Laboruntersuchungen, wie die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung beeinflussen.
    • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
      • Während der Anwendung des Arzneimittels sollte Alkoholgenuss möglichst vermieden werden.


Wirkstoff

Dextromethorphan hydrobromid 10 mg
Paracetamol 325 mg
Phenylpropanolamin hydrochlorid 12.5 mg

Hilfsstoffe

Cellulose Pulver
Chinolingelb
Dimeticon 350
Erythrosin
Gelatine
Titan dioxid

Hersteller

Procter & Gamble GmbH

Artikelnummer/PZN

Artikelnummer: P6349301
PZN: 06349301