GELOMYRTOL forte magensaftresistente Weichkapseln

Hersteller:G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
Darreichungsform:Magensaftresistente Weichkapseln
Verordnungsart: rezeptfrei
pflanzlich
apothekenpflichtig

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Gebrauchsinformationen

Anwendungsgebiete


Zur Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens bei akuter und chronischer Bronchitis. Zur Schleimlösung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).


Wirkstoffe


Myrtol

Warnhinweise


- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall
oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Citrusfrüchten, Johannisbeeren, Äpfel)!
- Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Die Stoffe sind als Hilfsstoffe enthalten und können Magen-Darm-Beschwerden auslösen.

Weitere Pflichtinformationen


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Anwendungsempfehlung

Dosierung


Bei akuten entzündlichen Erkrankungen:
Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene:
Einzeldosis: 1 Kapsel
Gesamtdosis: 3-4 mal täglich
Zeitpunkt der Einnahme:
morgens, mittags und abends, vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten), evtl. auch vor dem Schlafengehen
Bei chronischer Bronchitis:
Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene:
Einzeldosis: 1 Kapsel
Gesamtdosis: 2-3 mal täglich
Zeitpunkt der Einnahme:
morgens und abends, vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten), evtl. auch vor dem Schlafengehen
Zur Dauerbehandlung:
Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene:
Einzeldosis: 1 Kapsel
Gesamtdosis: 2-mal täglich
Zeitpunkt der Einnahme: morgens und abends, vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Krämpfen und Atemnot kommen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt:
Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach
etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Anwendungshinweise


Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie die Kapseln unzerkaut mit reichlich kalter Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Krämpfen und Atemnot kommen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmassnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Eucalyptusöl: Das Eucalyptusöl entstammt dem Eucalytus-Baum. Zu der Pflanze selbst:

  • Aussehen: Bis zu 40 m hoher Baum, dessen Blätter mit dem Alter ihre Form ändern, von einer zunächst ovalen bis zu der typischen Sichelform
  • Vorkommen: Australien und Tasmanien

Eucalyptusöl regt die feinen Härchen der oberen Atemwege zu schnelleren Bewegungen an. Dadurch kann festsitzender Schleim besser abtransportiert und das Abhusten erleichtert werden. Gleichzeitig vermindert Eucalyptus den Hustenkrampf. Aufgrund dieser Eigenschaften findet Eucalyptusöl Einsatz bei Erkältungskrankheiten.
Weiterhin soll Eucalyptusöl äusserlich angewendet durchblutungsfördernd und schmerzlindernd wirken und kann deshalb auch bei Schmerzen des Bewegungsapparates angewendet werden.


Inhaltsstoffe

Wirkstoffe


Myrtol

Inhaltsstoffe


Citronensäuretriethylester, Ammonii glycyrrhizas, Myrtol, standardisiert, Gebleichte Gelatine, Dodecylhydrogensulfat, Natriumsalz, British gum, Glicerina, CI 77718, Hypromellose acetatsuccinat, Rapsöl, raffiniert, Sorbitol 70

Hinweise

Hinweise


Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt
aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen


Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
  • Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

- Entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen
- Gallenwegsentzündungen
  • Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

- Eingeschränkte Leberfunktion
Schwangerschaft:
Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei
einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen


Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.