Banner_Frauengesundheit

Frauengesundheit

Was sie gegen Ihre Beschwerden tun können.

Die Wechseljahre (oder das Klimakterium) markierten einen natürlichen Lebensabschnitt im Leben der Frau und sind die hormonelle Umstellung am Ende ihrer fruchtbaren Phase. Sie dauern durchschnittlich etwa zehn Jahre, mit großen individuellen Unterschieden. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, können aber mit körperlichen und seelischen Beschwerden einhergehen.


Etwa ab dem 50. Lebensjahr wird die Produktion des Hormons Östrogen, das in den Eierstöcken gebildet wird, zurückgefahren. Der Grund ist die altersbedingte Abnahme der Eibläschen, die für die Östrogenproduktion verantwortlich sind. Sind sie verbraucht  wird das Hormon nicht mehr hergestellt. Durch das Absinken des Östrogenspiegels steigt der Blutspiegel des follikelstimulierenden Hormons (FSH). Das zuvor gut austarierte Gleichgewicht zwischen den beiden Hormonen verändert sich, deshalb kommt es zu Beschwerden.

Die Umstellung kündigt sich durch Unregelmäßigkeiten der Regelblutung an. Nach der letzten Blutung setzt die sogenannte Menopause ein, im Anschluss folgt - etwa ab dem 70. Lebensjahr - die Postmenopause. Die Veränderungen des Hormonspiegels dauern im Schnitt etwa zehn Jahre. In dieser Zeit treten die klimakterischen Beschwerden auf.

Die Wechseljahre verlaufen bei jeder Frau anders. Manche Frauen haben keinerlei Beschwerden, andere sehr starke. Die Symptome sind unterschiedlich.

  • Am häufigsten sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche, die meistens etwa drei Minuten anhalten.
  • Durch die Hormonumstellung verlieren die Schleimhäute an Feuchtigkeit, sie wird dünner und trocknet aus. Von einer Trockenheit der Scheidenschleimhaut sind etwa 30 Prozent aller Frauen betroffen. Die Schleimhaut neigt zu Trockenheit, die Anfälligkeit für Reizungen, Entzündungen und Infektionen nimmt zu. Neben der Beeinträchtigung beim Geschlechtsverkehr, kommt es zu Infektionen, Juckreiz oder – wenn auch die Schleimhäute von Harnröhre oder Harnblase betroffen sind – zum Brennen beim Wasserlassen.
  • Die Sexualität verändert sich, aber auch hier reagieren Frauen sehr unterschiedlich. Während einige über sexuelle Lustlosigkeit klagen, berichten andere von einer Steigerung ihres sexuellen Interesses. Mediziner gehen deshalb von einer psychischen Ursache aus, bei der soziale Faktoren eine Rolle spielen.
  • Über wie Gemütsschwankungen, die zu Depressionen, Nervosität, Unruhe, Gereiztheit, oder Müdigkeit führen, wird ebenfalls geklagt.
  • Da Hitzewallungen oder Nervosität auch während der Nacht auftreten, kommt es zu Schlafstörungen.
  • Bei über 50 Prozent der Frauen zeigt sich in den ersten zwei Jahren nach der Menopause ein erhöhter Blutdruck.

Zwar ist bei klimakterischen Beschwerden eine Hormonersatztherapie die wirksamste Möglichkeit gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche, doch sie ist umstritten, weil sie das Risiko von Herzinfarkt, Thrombosen und Brustkrebs steigert. Ärzte halten deshalb eine Behandlung mit Hormonen für nicht empfehlenswert und raten nur bei extremen Beschwerden dazu.

Es muss aber nicht unbedingt Hormontherapie sein. Bei Wechseljahresbeschwerden gibt es eine Reihe von Heilpflanzen, die Linderung verschaffen können. Einige enthalten Phytoöstrogene, die wie Östrogene wirken, jedoch das Krebsrisiko nicht erhöhen. Dazu gehören die Traubensilberkerze (Cimicifuga) und Soja. Bei Schlafstörungen, Reizbarkeit oder innerer Unruhe helfen Baldrian, Hopfen, Passionsblume und Melisse, Johanniskraut hellt die Stimmung auf, Salbei lässt sich bei Schweißausbrüchen einsetzen, Mönchspfeffer bei Wassereinlagerungen im Gewebe

Was hilft außerdem?

  • Körperliche Bewegung: Stärkt das Herz-Kreislaufsystem und die Knochen. Außerdem macht sie müde und verhilft zu einem guten Schlaf.
  • Gesunde Ernährung: Auf eine ausgewogene, vitaminreiche, mineral- und ballaststoffhaltige Kost achten. Besonders wichtig: Eine ausreichende Zufuhr an Kalcium und Vitamin-D für die Knochen. Außerdem ist eine Ernährung mit viel Gemüse und Gemüse relativ kalorienarm und hilft das Gewicht zu halten.
  • Genussmittel meiden: Der Konsum von Alkohol, Kaffee und Tee sollte soweit wie möglich reduziert werden, das hilft gegen Hitzewallungen.
  • Reichhaltige Hautpflege: Die reife Haut benötigt mehr Fett als Feuchtigkeit. Sie muss jetzt intensiver gepflegt werden. Die typischen „Hautfeinde“ wie ausgedehnte Sonnenbäder, Solariumbesuche, durchzechte Nächte oder Nikotinkonsum sollten vermieden werden.
  • Gleitmittel: Gegen Scheidentrockenheit gibt es hormonfreie Gleitmittel und Feuchtigkeitscremes
  • Viel trinken: besonders bei starken Schweißausbrüchen muss die verlorene Flüssigkeit ersetzt werden
  • Yoga, Autogenes Training: Entspannungstechniken können nicht nur die Nervosität verringern, sondern auch zu besserem Schlaf verhelfen.
Banner_WKZ_Remifemin

 

Top Produkte rund um Frauengesundheit

  1. small_image
    statt* 14,98 € Ab 13,39 €
  2. small_image

    Tabletten magensaftresistent

    statt* 25,95 € Ab 19,89 €
  3. small_image

    Filmtabletten

    statt* 18,98 € Ab 16,99 €
  4. small_image
    statt* 11,50 € Ab 9,99 €
  5. small_image

    Überzogene Tabletten

    statt* 18,09 € Ab 16,19 €
  6. small_image
    statt* 15,90 € Ab 11,49 €
  7. small_image
    statt* 0,00 € Ab 0,00 €