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Pflanzliche Arzneimittel

Die kraft der Natur nutzen.

Den wenigsten Menschen, die durch einen Garten gehen ist bewusst, dass in vielen der Pflanzen, die dort Auge oder Nase erfreuen, viel mehr steckt, als sie auf den ersten Blick verraten.


Viele der beliebten Gartenpflanzen würden gar nicht auf den Beeten stehen, hätte man sie nicht ursprünglich wegen ihrer Heilkraft kultiviert, beispielsweise die Pfingstrose. Andere Gewächse wiederum sind derartige Allerweltspflanzen, dass man sie in der Natur meist übersieht und ganz erstaunt ist, wenn man ihren Namen auf dem Beipackzettel entdeckt, wie etwa der Efeu. Pflanzliche Arzneimittel gehören wie die homöopathischen zu den Naturheilmitteln.

Phytopharmaka werden aus ganzen Pflanzen oder Pflanzenteilen gewonnen. Sie enthalten neben dem Wirkstoff auch Begleitstoffe, die an der Wirkung des Medikamentes ebenfalls beteiligt sind, wie Saponine oder Gerbstoffe, die die Aufnahme beeinflussen. Phytopharmaka sind also keine isolierten Einzelwirkstoffe. Einigen Pflanzen lassen sich Frischpflanzensäfte abpressen, aber in der Regel ist die Ausbeute dabei so gering, dass ihre Wirkstoffe üblicherweise durch Extraktion gewonnen werden.

Ein Arzneimittel muss immer die angegebene Wirkstoffmenge erhalten und immer die gleiche Qualität aufweisen. Um Wirkstoffschwankungen bei Wildsammlung zu vermeiden, verwendet man dort, wo es möglich ist, Heilpflanzen aus Feldanbau. Viele Anbaubetriebe haben sich freiwillig auf die Einhaltung bestimmter Leitlinien verpflichtet. Das bezieht Saatgut, Düngung und Bewässerung ebenso ein, wie die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln.

Ein weiterer Grund für die Kultivierung von Heilpflanzen ist der Schutz der Wildkräuter. Durch starke Nachfrage und Raubbau geraten Wildbestände unter Druck und können sich nicht mehr regenerieren. Insbesondere, wenn es sich um langsam wachsende Pflanzen handelt oder wenn die Wurzeln gesammelt werden.

Pflanzliche Arzneimittel unterliegen - ebenso wie alle anderen Medikamente auch - strengen gesetzlichen Anforderungen. Grundsätzlich dürfen nur solche pflanzlichen Arzneimittel in den Handel gebracht werden, deren Unbedenklichkeit und Wirksamkeit durch Studien oder sogenannte Monografien belegt ist. Darunter versteht man die Prüfung und Bewertung einzelner Arzneipflanzen.

Damit die wirksamen Inhaltsstoffe nach der Ernte erhalten bleiben, muss auch die Weiterverarbeitung sehr sorgfältig erfolgen. Insbesondere bei Kräutern, die ätherische Öle enthalten. Sauber, trocken und kühl werden die getrockneten und geschnittenen Pflanzenteile aufbewahrt. Und bis zu ihrer weiteren Verwendung nur möglichst kurz gelagert. Bevor das Rohmaterial dann in die Arzneimittelproduktion geht, wird es unter anderem auf Schimmelbildung, Schwermetalle und Herbizidrückstände geprüft.

 

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